Die Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter

Wir teilen Erfahrungen rund um die Gemeinschaft GET (Nicht Nazarener) - vom Leben darin bis zum Ausstieg.


Diese Website ist nicht aus dem Beweggrund entstanden, die Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter (GET) oder Personen darin zu verunglimpfen, sondern weil Mitglieder aus dieser Glaubensgemeinschaft Feststellungen und Erfahrungen gemacht haben, die äusserst nachdenklich stimmen.
Unser Ziel ist es nicht zu entzweien, sondern um jeden Einzelnen zu ermutigen offen über seine Erfahrungen und Erlebnisse zu sprechen. Nur ein Geist der Offenheit und Ehrlichkeit kann uns zu selbstdenkenden und selbsturteilenden Nachfolgern machen um wie die Beröer, eine Gesinnung des Prüfens und Forschens zu beweisen, welches der Apostel Paulus als “edel” bezeichnete. (Apostelgeschichte 17.11)
Dazu ist es dringend nötig, auf Ungereimtheiten und falsche Ansichten hinzuweisen. Wir wollen wenn nötig im Ernst aufrütteln, in der Liebe ermahnen und das Licht auf den Leuchter stellen.

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#1 21.07.2019 11:43:27

Timotheus
Mitglied

Busse und Bekehrung

Was heisst Bekehrung und Busse im biblischen Sinn?
Dies möchten wir in der nächsten Zeit miteinander betrachten:

Lies vorab dieses wunderbare Gleichnis unseres Herrn und Heilandes und denke über die Worte des Herrn nach!

Lukasevangelium 15
11 Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngere von ihnen sprach zum Vater: Gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt, Vater! Und er teilte ihnen das Gut. 13Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land, und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben.
14 Nachdem er aber alles aufgebraucht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und auch er fing an, Mangel zu leiden. 15 Da ging er hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seine Äcker, die Schweine zu hüten. 16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen; und niemand gab sie ihm.
17 Er kam aber zu sich selbst und sprach: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluß, ich aber verderbe vor Hunger! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, 19 und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!
20 Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen; und er lief, fiel ihm um den Hals und küßte ihn. 21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen!
22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt das beste Festgewand her und zieht es ihm an, und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an die Füße; 23 und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es; und laßt uns essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; und er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

Muss man sich bekehren?

In Gottes Wort steht:
Hebräerbrief  9.27:
Und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht

Jeder Mensch stirbt einmal und dann kommt die Ewigkeit! Wie kurz ist doch die Lebenszeit auf Erden!
Im Prediger 11.3 steht: An dem Ort wo der Baum fällt, da bleibt er liegen!
So ist es doch nicht gleichgültig, wie wir durchs Leben gehen!

Jeder Mensch ist ein Sünder! Bist Du Dir das bewusst!
Römer 3.10
Es ist keiner gerecht, auch nicht einer!
Römer 3.23
denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten

Aber Gott möchte nicht, dass Du verloren gehst:
1Timotheusbrief 2.4
(Gott) welcher will , daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Hebräerbrief 4.7b
Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht

2.Korintherbrief 5.20b
Laßt euch versöhnen mit Gott!

Kannst Du vor dem heiligen Gott bestehen? Hast Du nie eine Schuld auf dich geladen?
Da muss doch jeder sagen: Nein vor dem heiligen Gott kann ich mit meiner Sündenschuld nicht bestehen.

So ist die erste Frage beantwortet: JA man muss sich bekehren.

*****************************************************
Vorab: Der Gnädige Gott hat einen Ausweg gefunden:
Lies in deiner Bibel im Johannesevangelium 3.16 und denke über diesen so gewaltigen Vers nach!

Morgen der nächste Teil

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#2 21.07.2019 12:17:13

Timotheus
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

Warum muss ich mich bekehren?

Durch die in uns wohnende Sünde und unsere begangenen Sünden haben wir uns von Gott wegkehrt. Der heilige Gott kann aber Sünde nicht sehen! Mit Sündern kann der heilige Gott keine Gemeinschaft haben! Kein einziger Mensch kann (ohne Umkehr) vor dem heiligen Gott bestehen:
Römerbrief 3.23
ALLE haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes

Gott will und gebietet, dass jeder wieder zu IHM umkehrt:

Apostelgeschichte 17.30
Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen

2.Petrusbrief 3.9
Der Herr zögert die Verheißung nicht hinaus, wie es einige für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen.

Matthäus 3,2
und spricht: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen.

Matthäus 4,17
Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen.

Warum muss ich mich also bekehren?

Weil Gott es will, weil Gott es gebietet. Weil JEDER Mensch ein Sünder ist!
Gott als gerechtet Richter kennt die Menschen durch und durch.
Einmal kommt der Tag, an dem jeder Mensch vor seinem Schöpfer Rechenschaft ablegen muss!
Darum möchte Gott, dass wir zu IHM umkehren – uns also zu IHM bekehren!

Aus dem folgenden Vers sehen wir aber auch, wie gnädig und liebend der heilige Gott ist!
Er möchte, dass ALLE Menschen errettet werden!

1. Timotheusbrief 2.3
3denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, 4 welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

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Hast Du den Vers aus Johannes 3.16 gelesen?
Denn sosehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder der an IHN glaubt nicht verloren gehe sondern ewiges Leben habe.

Diese allergrösste Liebe Gottes, seinen einzigen Sohn für uns zum Opfer auf Golgatha hinzugeben.
Denke darüber nach!

Morgen mehr

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#3 26.07.2019 20:03:07

Timotheus
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

Was ist Sünde?
Das hat sich vielleicht mancher schon gefragt.

Alles was im Widerspruch zu Gottes Gedanken und seinem heiligen Wort ist, das ist Sünde!
Sünde ist letztendlich alles, was wir in Unabhängig von Gott und in Ungehorsam Ihm gegenüber tun.

Auch hat schon einmal jemand ausgedrückt, dass er ja keine so grossen Sünden getan habe.
Es ist aber nicht die Frage, wie WIR eine Sünde beurteilen, sondern wie Gott sie beurteilt!
Ist denn eine kleine Sünde keine Sünde? Macht die Bibel einen Unterschied zwischen Fehler und Sünden in dem Sinn, dass ein Fehler keine Sünde sei? Ist z. B. Ärgernis über den Nachbarn/die Schwiegertochter/den Chef etc. nur ein Fehler, keine Sünde? Oder Neid auf eine Schwester, die verheiratet sein darf? Oder der unreine Gedanke beim Anblick einer leichtbekleideten Frau? Die Geldliebe? Selbstgerechtigkeit? Loses Geschwätz über Wetter, Autos und Kleider... Leider wird in der Predigt nicht wirklich darauf hingewiesen, was in Gottes Augen Sünde ist.
Die Bibel jedoch ist hierin sehr deutlich.

Römerbrief 3
10 Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; 11 es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt.
12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!
22 ...Denn es ist kein Unterschied;
23 denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten


In der GET hört man manchmal den Ausspruch „Ich habe halt einfach keine Not.“ oder „Die Not ist eben noch zu wenig gross.“
Man wartet oftmals beinahe auf einen schweren Unglücksfall oder eine schlimme Krankheit, um dann in Not zu sein. Und wenn dann etwas geschieht, denkt man „jetzt ist der Zeitpunkt da“ - und wenn es wieder besser geht, bleibt Enttäuschung zurück, weil man es „schon wieder nicht geschafft hat“.
Kennt die Bibel eine solche Denkweise?

Wer erkennt, dass er ein Sünder ist und dass er in diesem sündigen Zustand ewig verloren ist, DER kommt mit Sicherheit in Not. Und das ist es, was Gottes Wort sagt in Römer 2,4: „Weisst du nicht, dass dich GOTTES GÜTE zur Busse leitet?“

Nimm die Bibel zur Hand und lies die 10 Gebote (2. Mose 20.1-17), denn im Römerbrief 3.20b steht:
„ denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“

und lies auch Zionsharfe Lied 45 Vers 3 die  2.Hälfte
                                         

2. Mose 20.1-17)

1 Und Gott redete alle diese Worte und sprach:

2 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe.

3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, 6 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

7 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen! Denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

8 Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; 10 aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. 11 Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt!

13 Du sollst nicht töten!

14 Du sollst nicht ehebrechen!

15 Du sollst nicht stehlen!

16 Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten!

17 Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgend etwas, das dein Nächster hat!


Ja, Gottes Wort ist wie ein Spiegel, der dir deutlich deinen Zustand aufzeigt.
Darum lies unter Gebet Gottes Wort.

Aber es gibt eine wunderbare Hoffnung...

Bald mehr

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#4 27.07.2019 14:17:09

Timotheus
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

Ein paar Gedanken zu den 10 Geboten:

3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
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Ist Dir über alles Gott das Wichtigste?  Oder gibt es Dinge, die Du unter keinen Umständen aufgeben willst? Hier sei als Beispiel die Gemeinschaft evangelisch Taufgesinnter genannt. Gibt es nicht Menschen, die von sich sagen, sie würden niemals die GET verlassen? Könnte es sein, dass es Personen gibt, die quasi im Herz tragen, dass sie sich schon bekehren möchten, aber niemals bereit wären, die GET hinter sich zu lassen? Was anderes als „ein anderer Gott“ wäre das? Darf die Gemeinde, in welche jemand hineingeboren wird, wirklich wichtiger sein als Gott selber? Möge sich jeder Leser selber in dieser Sache ernstlich und unter Gebet prüfen!

4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen
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Anbei ein Gedanke aus Bibelkommentare .de
https://www.bibelkommentare.de/index.ph … wer_id=374
Wenn wir dem einen, wahren Gott und unserem Herrn dienen wollen, dann lasst es uns mit dem richtigen „Gottesbild“ tun. Besteht nicht die Gefahr, dass wir eigene Vorstellungen von Gott und Gottesdienst entwickeln, die vom Wort Gottes abweichen? Zum Beispiel die Idee von einem „lieben Gott“, ohne seine Heiligkeit zu beachten? Oder einen strengen Gott, zu dem wir kaum zu beten wagen? Lasst uns den Herrn bitten, Ihn im Wort umfassend und „ausgewogen“ zu erkennen – um Ihm dann verständig, mit Einsicht dienen zu können.


7 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen!
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Wie oft wird der Namen des Herrn in einem Fluch missbraucht. Sind wir nicht tagtäglich dem ausgesetzt. Aber haben sich nicht auch Redewendungen eingebürgert die Gott und unseren Herrn Jesus Christus sehr betrüben müssen. O Je heisst zum Beispiel nichts anderes als O Jesus, sind wir uns das bewusst?

12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
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Wer kann von sich behaupten, nie gegen die Eltern aufmüpfig geworden zu sein?!

13 Du sollst nicht töten!
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Der Herr Jesus selber erläutert dieses Gebot in der Bergpredigt sehr eindrücklich: Matthäus 5, 21 – 22: Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten!« wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. 22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! (Dummkopf, Idiot) der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr! (Verrückter), der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.

Hass im Herzen ist das eigentliche Motiv für einen Mord!

Wer könnte je sagen, er hätte diese Gebot noch nie übertreten?!

14 Du sollst nicht ehebrechen!
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Auch hier gibt der Herr selber eine Erläuterung dazu: Matthäus 5, 27 – 28: Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen!« 28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Welcher Mann kann hier sagen, dass er da noch nie gesündigt hat?!

15 Du sollst nicht stehlen!
********************

Haben wir in unserem Leben noch nie etwas gestohlen?
Mal etwas aus dem Kühlschrank genommen ohne die Mama zu fragen?
Mal im Auto ein Bonbon genommen ohne zu fragen.
...

Aber haben wir nicht auch schon anderen bewusst die Ehre oder das Ansehen weggenommen (gestohlen), weil wir gut dastehen wollten?



16 Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten!
*******************

Hier möchte ich besonders auf Johannes 7,51 hinweisen: Richtet unser Gesetz einen Menschen, es sei denn, man habe ihn zuvor selbst gehört und erkannt, was er tut?

Wie oft wird z. B. über andere Gläubige von ausserhalb der GET geurteilt und über sie geredet, ohne ihnen je zugehört zu haben? Wie schnell wird in solchen Situationen „falsches Zeugnis“ geredet?

Der Apostel Petrus schreibt in seinem 1. Brief Kapitel 2:
1 So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle Verleumdungen,

17 Du sollst nicht begehren...
**********************
... irgendetwas, das dein Nächster hat“ : Hier hat alles Platz, auch z. B. Begabungen unserer Mitmenschen, auf die wir neidisch sein könnten.



***************
Kannst Du sagen: Das habe ich alles gehalten?

Wenn JA, dann lies doch einmal was der Herr Jesus dazu sagt ( Lukas 18.21)

Wenn NEIN, dann darfst Du erkennen, dass Du schuldig vor Gott geworden bist und Vergebung notwendig hast!

Aber es gibt einen wunderbaren Ausweg aus dieser so verlorenen Situation:
Denk nochmal an den Vers aus Johannes 3.16!

bald mehr

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#5 30.10.2019 18:02:31

Timotheus
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

Vorab bis ich weiterschreibe ein Link zu einem wertvollen Audiobeitrag:
https://www.audioteaching.org/de/sermon … arum-jesus

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#6 02.11.2019 23:48:10

Timotheus
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

Liebe Leser, hast Du nun erkannt, dass Du vor dem heiligen, gerechten Gott nicht bestehen kannst?
Oder denkst Du immer noch, dass Du ja gar nicht so schlecht bist.
Oder denkst Du immer noch, dass Du ja nicht so grosse Sünden getan hast.
Oder denkst Du, dass Du Dir ja Mühe gegeben hast, ein gutes, anständiges Leben zu führen.
Oder denkst Du immer noch, dass Dein Glaube ja recht gross sei – wozu also Umkehr.
Bedenke! Es gilt NIE unser Massstab, es gilt einzig und alleine Gottes Massstab!
Gott ist heilig und gerecht, eine einzige Sünde trennt Dich von Gott und hat die ewige Verdammnis zur Folge.

Wenn Du aber erkannt hast, dass Du in Deinem sündigen Zustand ewig, ewig verloren gehst – so darfst Du wissen, dass unser wunderbare Gott für Dich und mich einen Ausweg aus dieser Sündennacht aufgetan hat!
So wie wir es in Joh. 3.16 gelesen haben, hat Gott für uns Sünder seinen Sohn, Jesus Christus, auf die Erde gesandt.
ER, Gottes Sohn, hat für Dich und mich am Kreuz von Golgatha gelitten und unsere Sünden gesühnt.
ER hat um Deiner und meiner Sünden willen dieses kostbare Opfer vollbracht.
ER, der Heiland wurde um Deiner und meiner Sünden willen gerichtet!
Und ER, der Heiland Jesus Christus konnte nach den drei Stunden Finsternis ausrufen: Es ist vollbracht!
So komm heute noch zum Heiland Jesus Christus, komm einfach so – mit Deiner ganzen Sündenbürde zu ihm, sag's Ihm wie's um Dich steht, komm unters Kreuz von Golgatha – ER der Herr und Heiland hat auch für DICH bezahlt. ER, der Herr, vergibt Dir so gerne. Nimm das Erlösungswerk von Golgatha im Glauben für Dich in Anspruch.

Denkst Du vielleicht, das sei zu einfach? Zu billig? Ja, es liegt in uns Menschen, dass wir auch unseren (wenn auch noch so kleinen Anteil) dazu beitragen möchten, um errettet zu werden. In der Versammlung lernt man zwar nicht, man müsse so und so viel Geld bezahlen, oder sonst irgendwelche Leistungen erbringen, um Frieden mit Gott zu bekommen. Aber fatalerweise wird sehr stark suggeriert, man müsse so und so stark ringen, kämpfen und flehen, und DANN sei Gott  – irgendwann – zufrieden mit uns, und schenkt uns Gnade. Aber was ist Gnade? Kann Gnade verdient werden?

Hier eine einfache, aber sehr treffende Beschreibung, was Göttliche Gnade ist:

*Gnade ist unverdiente Gunst Gottes. Gnade ist also das Gegenteil von Verdienst. Ich bekomme etwas, was ich nicht verdiene. Was hätte ich denn von Gott verdient? Die Antwort ist klar: den Zorn Gottes, ewige Verdammnis wegen meiner Sünden. Gnade bedeutet aber, dass Gott mir etwas gibt, was ich nicht verdient habe, nämlich Vergebung der Sünden, ewiges Leben, ...
Dabei müssen wir bedenken, dass Gnade nicht bedeutet, dass Gott einfach unsere Schuld übersieht und Sünde nicht straft. Nein, Gnade bedeutet vielmehr, dass Gott etwas getan hat, was wir selbst nicht tun können. Gott ist heilig und gerecht und er kann nicht einfach über meine Sünde hinwegsehen. Er muss (!) strafen. Gnade bedeutet, dass Gott, der Vater, an meiner Stelle seinen eigenen sündlosen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, straft und mir an seiner Stelle dessen Gerechtigkeit zuordnet. Gnade bedeutet, dass Gott durch Jesus Christus mein Erlösungswerk vollbringt, welches ich selbst durch nichts vollbringen kann.*
(aus einem Beitrag von Erni an Joschie, www.betanien.de)


Der Herr Jesus sagt:
ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

1.Petr.3.18
Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.

Apg. 4.12
Und es ist in keinem anderen das Heil (die Errettung), denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden sollen!

Apg. 16.31
Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst Du gerettet werden!

Offenbarung 22.17
Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!

Ja so komm heute noch zum Retter-Heiland Jesus Christus!

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#7 12.11.2019 22:31:28

Insider
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

Lieber Leser, gehörst du vielleicht auch zu denen die sich schon oft gefragt haben, „was nur, was muss ich eigentlich wirklich tun, um ewig errettet zu sein“? Ist es richtig, in dieser so wichtigen Lebensfrage auf Menschen zu hören, die dir z. B. sagen „Nun musst du alle deine Sünden aufschreiben“ ... „Und dann musst du das und das TUN...“ oder sonstige Anweisungen geben, die mit Gottes Wort nichts zu tun haben? Es gibt nur eine Möglichkeit, herauszufinden, was wirklich wahr ist: Lies die Bibel, lies von Dem, der als Einziger sagen kann, „Ich bin der Weg, und die Wahrheit (!) und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“
Hast du vielleicht Angst, durch eine falsche Tür hinein zu gehen? Es gibt auch da nur EINE Tür, und die ist Jesus Christus persönlich. Lass dich nicht verführen von Menschen, die dir weismachen wollen, eine bestimmte Gemeinde sei „der Weg“ oder „nur bei uns ist die richtige Tür“. (Leider müssen das viele Menschen in verschiedensten Gemeinden auf der Welt hören) Gott will, dass alle Menschen errettet werden. Die Verkündigung soll „bis ans Ende der Erde“ erfolgen. Einst in der Herrlichkeit werde Menschen aus allen Zungen (Sprachen) und als allen Völkern sein!

Willst du auf Menschen hören, die dich als Suchender ausschliesslich auf die Bibel und auf das Erlösungswerk von Jesus Christus auf Golgatha hinweisen, oder lieber auf solche, die dies nicht tun, oder womöglich gar Menschen als „Weg“ darstellen, weil man ohne deren Führung das wahre Heil nicht finden könne? Willst du denen vertrauen, die mit dir und für dich beten, die mit dir gemeinsam in der Bibel nach Antworten suchen, die auch im praktischen Alltag nur Gottes Wort als Richtschnur erachten – oder auf solche, die nicht mit dir beten, die Bibel nicht öffnen, um daraus die Wahrheit zu erkennen, sondern nur eigene, überlieferte Ideen weitergeben? Was gilt wohl vor Gott letztendlich: Sehr ernste, fromm aussehende Praktiken, oder das, was Gott uns in Seinem Wort offenbart, wie wir errettet werden können?

Wenn du vielleicht manches Mal nach der Versammlungsstunde verwirrt bist, oder auch durch die Woche hindurch nicht mehr weisst, was du glauben sollst, einer sagt das, der andere dies... Dann frage dich einmal: Bist du davon überzeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist? (Dies wird zumindest theoretisch in der Versammlung auch gesagt.) Dann bleibt dir nur eines übrig: Lies sie komplett, lies sie mit offenem, betenden Herzen, mit Verlangen... und du wirst staunen, wie sich Gott darin offenbart.

Wenn du dir einmal die Frage stellst, was dir im Leben am Allerwichtigsten ist, woran du dich unter allen Umständen und um jeden Preis festhalten willst, so kommst du nicht darum herum, dich zu entscheiden, was du im Zweifelsfall höher erachten willst: Die unverrückbare Wahrheit des Wortes Gottes, und damit Jesus Christus als DER Weg zum Vater  -  oder der „Weg der Versammlung“. Wie auch immer du dich entscheidest – du muss die Konsequenzen ganz allein tragen.

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#8 14.11.2019 21:03:11

Insider
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

In der Versammlung hört man immer wieder mal Folgendes: "In der Welt sagt man, man müsse nur glauben, dann sei alles gut – aber  das ist ganz falsch." Ja, wenn Glauben bedeuten würde, dass man einfach glaubt, da sei schon ein Gott, und der werde dann schon mal gnädig sein, er sei ja „der liebe Gott“ - ja, dann ist ein solcher „Glaube“ definitiv nicht das, was uns errettet vom Zorn Gottes. Diese Art „Glauben“ ist in der Tat nicht das, was die Bibel unter Glauben versteht. Allerdings sagt die Heilige Schrift gleichzeitig, dass einzig und allein der Glaube rettet. (Dies finden wir ganz besonders deutlich im Römer- und Galaterbrief) Ich persönlich hatte wegen diesem – scheinbaren – Widerspruch lange Zeit grosse Nöte. Für mich war klar, dass ich mich niemals „nur so billig“ bekehren will, sondern „richtig“. Ich verstand darunter, dass ich eben alles genau so machen wollte, wie man muss, um errettet zu werden. Vor lauter „Glaube allein genügt nicht“ hatte ich jahrelang die Frage im Herzen: Was muss ich denn eigentlich tun, damit ich auch gläubig werde? Was muss ich eigentlich alles tun, damit ich ganz, ganz richtig bekehrt bin? Was Gnade ist, davon hatte ich höchstens eine kleine Ahnung – und wie sich erst viel später herausstellte, eine sehr verzerrte. Ich übersetzte das Wort „Gnade“ in meinem Kopf immer mit „Hilfe Gottes“, die man mit richtigem Verhalten verdienen und erkämpfen muss.

Wie oft sass ich im Saal, und dachte beim Aufruf, man solle doch endlich Busse tun und sich bekehren, immer nur „Sag doch bitte einfach, WAS ich tun muss? Was konkret muss ich tun? WAS genau?“

Nie werde ich den Tag vergessen, als mir klar wurde, dass ich ja gar nichts tun kann, zu meiner Erlösung, zu meiner Errettung. Nichts! Als ich einmal das Lukas-Evangelium las, stiess ich im Kapitel 18 auf einen wunderbaren Vergleich: Da kommt ein Mann zu Jesus und fragt Ihn, was er tun müsse, um ewiges Leben zu bekommen. Ich realisierte mit einem Schlag, dass dieser Mann mit dieser Frage nicht weitergekommen ist – ganz im Gegenteil!
Im nächsten Abschnitt jedoch spricht Jesus zu einem Blinden „Sei sehend!“ Und der ehemals Blinde kann Gott loben und verherrlichen!
Beim Studieren dieser zwei Abschnitte fiel mir auf, dass Jesus den Blinden fragt „Was willst du, dass ICH DIR tun soll?“ - Während der Erste fragte, was ER SELBER tun müsse. Was hat nun dem Blinden die Heilung gebracht? Welche Tat? Hat er ganz, ganz tief „Reu' und Leid getragen“? Es ist ganz einfach: Der Blinde erkannte, dass er nichts tun konnte, zu seinem Heil. Und DAS will Gott: Dass wir erkennen, dass wir komplett ausserstande sind, auch nur eine einzige Sünde wegzumachen, oder die Strafe abzubüssen, oder sonst irgendwie Gott zufriedenstellen könnten.

Das unten angeführte Lied (welches bei vielen Versammlungsfamilien vorhanden ist, bei den sogenannten „Blättern“) bringt dies sehr klar zum Ausdruck:


Nichts, nichts kannst du tun zur Erlösung,
sie ist ja vollbracht, sie ist dein;
du sollst sie nur nehmen und glauben,
um ewig errettet zu sein.
Nichts, nichts kannst du tun zur Vergebung;
denn Gnade, die wird nicht verdient.
Gerechtigkeit ist dir erworben
von dem, der die Sünde gesühnt.

Dieses Lied wurde mir auch als Antwort geschenkt, nachdem ich mich oft damit gequält hatte, dass es doch im Jakobusbrief heisst, dass der Glaube ohne Werke tot sei. Also doch nicht nur Gnade?!

Viel, viel kannst du tun für den Heiland;
den Müß'gen am Markt ruft Sein Wort:
Geh hin in den Weinberg zur Arbeit,
da gibt's viel zu tun immerfort!
Viel, viel kannst du tun an Verlornen;
erfleh dir von oben die Kraft,
die Ihm in der Schwachheit hier dienet
und Großes doch wirket und schafft!

Und in einer weiteren Strophe:

...Viel, viel kannst du tun an den Feinden;
bekenne vor ihnen den Herrn...

Durch dieses Lied schenkte mir Gott Klarheit darüber, ob man etwas tun muss, zur eigenen Errettung. Nein, wir müssen NICHTS tun. Ja viel mehr: Wir KÖNNEN nichts tun! Aber, einmal bekehrt und an den Herrn Jesus Christus gläubig geworden, dann, ja, dann haben wir viele, ernste Aufgaben, da haben wir „viel, viel zu tun“! Anderen vom Herrn Jesus zu erzählen, sie auf die Bibel hinzuweisen, „Gehet hin in alle Welt...“ Aber auch unter den Geschwistern zu wirken, sie zu ermutigen, allein auf den Herrn Jesus zu sehen, in Allem Seinen Willen zu erkennen, usw.

Kommt es mir nur so vor, als würde in der Versammlung das genaue Gegenteil gelehrt? Zur eigenen Errettung müsse man sehr, sehr ringen, das Heil erkämpfen, oftmals jahrelang intensiv „Reu' und Leid tragen“ (das können wir niemals in der ganzen Tiefe, die unserer Schuld Gott gegenüber angemessen wäre), dann nach exakten (menschlichen) Vorgaben „wieder gut machen gehen“, alles akribisch aufschreiben und abliefern... Was passiert eigentlich mit einer Person, die tatsächlich irgendwann „vorne sitzt“? Besteht nach diesem ganzen Prozedere nicht die Gefahr, dass sie dann denkt, sie hätte es jetzt geschafft?! Durch eigenes „alles richtig machen“ und demütig sein (was in der GET nichts anderes heisst, als zu allem, was hochstehende MENSCHEN sagen, ohne Widerrede „Ja“ sagen) und alle Vorgaben quasi mit gesenktem Kopf erfüllen und „stille sein“ - kann da nicht sehr leicht eine gute Portion Stolz aufkommen? Ein fatales „Ich habe es geschafft“ - Gefühl?
Die Bibel lehrt sehr deutlich, dass wir das Wasser des Lebens umsonst bekommen, dass der Herr Jesus ausgerufen hat „Es ist vollbracht!“ Wer will es da wagen, dem Erlösungswerk von Jesus Christus noch etwas hinzuzufügen?! Oder spielt das Kreuz von Golgatha bei einer Bekehrung in der Versammlung kaum oder gar keine Rolle mehr? Oder höchstens eine geringe Nebenrolle? Wird wirklich schriftgemäss gelehrt, dass wir ALLEIN durch das Blut Jesu Christi erlöst werden können? Eben „nichts, nichts kannst du tun...“ ?

Auf der anderen Seite frage ich mich, wie es mit dem „viel, viel kannst du tun für den Heiland...“ steht. Werden die Getauften in allem Ernst dazu aufgerufen, unsere Mitmenschen zum Herrn Jesus zu führen? Das Evangelium „zu gelegener und zu ungelegener Zeit“ zu verkündigen? Oder versteckt man sich hinter der Halblüge, dass man ja niemanden bekehren könne, das müsse Gott an den Herzen wirken. Oh ja! Es kann kein Mensch den anderen bekehren! Aber was tat z. B. Philippus beim Kämmerer? Er liess sich vom Heiligen Geist als Werkzeug gebrauchen. Ja, glauben muss jeder selber. Aber wie kann jemand glauben, wenn er das Evangelium nie hört? Und wenn ihm niemand sagt, dass er in der Bibel lesen und darin forschen soll? Wenn ihm niemand sagt, dass Jesus Christus allein (und kein Mensch, auch kein Ranghoher!) die Tür zum Ewigen Leben ist?

Gilt in der GET eine Person als wiedergeboren, wenn sie bekennt, dass sie durch Gottes Gnade gläubig wurde an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus, und sich einzig auf Gottes Wort abstützt? Wenn sie bekennt, dass einst nichts gilt vor Gott, als das Blut Jesu Christi, durch welches sie von allen Sünden reingewaschen wurde? Wird eine solche Person als Bruder/Schwester im Herrn anerkannt, wenn sie dies alles finden durfte ohne „Ältestenrat“ ? Wer oder was gilt in der GET faktisch als „Weg“??

Darum rufe ich hier zum wiederholten Mal auf: Lies die Bibel! Bitte Gott um die wahre Erkenntnis.
Aus eigener Erfahrung darf ich zur Ehre Gottes bekennen, wie wahr Johannes 6,37 ist: „wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.“ Aber es heisst ZU MIR. Nicht zu Mensch X oder Y! Denn „einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus“. Er ist wahrer Mensch und wahrhaftig Gott in einem. Darum kann Er, und nur Er uns zu Gott, dem Vater führen!

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#9 04.12.2019 22:45:14

Reni
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

Zum Beitrag von Insider kann ich nur AMEN sagen !

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#10 04.01.2020 20:34:48

Timotheus
Mitglied

Re: Busse und Bekehrung

Ich kann den Bericht von Insider auch nur unterstützen! Nichts, nichts kannst Du tun zur Errettung!
Jesus Christus musste stellvertretend für uns gestraft werden. Einzig ER das makellose Lamm, der Heilige, der Reine konnte das Werk, das Opfer auf Golgatha vollbringen!
Niemand kann sich selbst erlösen! JEDER braucht den Erlöser, unser Heiland Jesus Christus!

Mir ist es übrigens ähnlich ergangen, wie es auf nachfolgendem Kalenderblatt aufgeführt ist:

Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!
2. Korinther 9,15   

Ich wollte Christ werden - und ich meinte auch zu wissen, wie man das macht. Zunächst einmal müsste ich aufhören, etwas Falsches zu tun (und es gab eine Menge falscher Dinge in meinem Leben). Und dann müsste ich natürlich Gutes tun: viel in der Bibel lesen, viel beten und natürlich auch viel bereuen und in mich gehen.

An einem Sonntag fing ich damit an. Es klappte ganz gut. Am Montag und Dienstag war ich auch noch größtenteils erfolgreich. Doch am Mittwoch und Donnerstag hatte ich einige schlimme Ausrutscher. Darüber war ich verzweifelt - und gab das Christsein für Freitag und Samstag auf.

Am Sonntag fing ich dann wieder von vorne an. Ich meinte zu wissen, warum ich in der Woche vorher versagt hatte: Ich hätte noch mehr aufpassen müssen. Also las ich die Bibel noch bewusster, betete noch intensiver und länger (und schlief einige Male auf den Knien neben dem Bett ein). Doch es half alles nichts: Ich schaffte es nicht, als Christ zu leben.

Dann hörte ich eine Predigt, die mir die Augen öffnete. Zwar habe ich von ihr nur einen Satz behalten, aber der hatte es in sich. Er lautete: „Alles, was du tun musst, um errettet zu werden, ist das Geschenk, das Gott gibt, anzunehmen - und Ihm dann dafür zu danken!“ - Da wusste ich, was ich falsch gemacht hatte: Ich hatte gedacht, ich müsste Gott eine Gabe bringen, um ein erlöster Christ zu werden. Deshalb hatte ich mich bemüht, so zu leben, dass es Ihm gefiel. Doch es war umgekehrt! Die Gabe der Errettung, die Gabe des ewigen Lebens, kann nur Gott geben. Und Er wollte sie mir wie etwas geben, was ich nur noch annehmen musste.

An diesem Abend bin ich zu Gott umgekehrt und habe seine Gabe, sein Geschenk, angenommen. Noch heute sage ich Ihm immer wieder „Danke“ dafür.

    „Die Gnadengabe Gottes ist ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ Römer 6,23

https://www.gute-saat.de/kalender?tag=2020-01-04

Beitrag geändert von Timotheus (04.01.2020 20:46:24)

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#11 17.01.2020 09:59:17

Quelle
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Re: Busse und Bekehrung

Ich kann mich den vorangegangenen Kommentaren auch nur anschliessen. Bei mir lief es ähnlich ab.
Ich war verzweifelt, stellte mir Gott als einen bösen, mit einer Fliegenklatsche-in-der-Hand-Gott dar, betete und weinte viel und verstand nicht, warum Er nicht hörte oder hören wollte. Als dann in der Versammlung gesagt wurde, dass ich als Person ja auch lange nicht hören wollte, deshalb höre Gott nun auch eine Weile nicht, war mein falsches Gottesbild bestätigt.

Mein Bild damals:

-Eigentlich handelt Gott nicht anders wie wir Menschen. Er ist nachtragend.
-Gott liebt es, mich weinen zu sehen. Er zählt die Tränen bis er mir vergibt.
-Gott achtet strengstens genau wann und ob ich die Bibel lese. Ob ich dabei die Worte ins Herz aufnehme spielt weniger eine Rolle. Er sieht mein TUN.
-Die Ältesten sind bei mir fast auf der Stelle wie Gott. Wenn ich ihnen nicht in ALLEM gehorche, gehorche ich Gott nicht.
-Gott hat es lieber wenn ich depressiv bin und niedergeschlagen (ein zerknirschtes und gedemütigtes Herz sagen sie oft, was ich dazumal nicht verstand), als wenn ich fröhlich und freudig bin. (Gute Tage bringen nicht viel, sagen sie oft)
-Manchmal betete und weinte ich so lange, bis ich selber eine Genugtuung verspürte, und verwechselte dies mit Gottes Gefallen an mir.

Man kann sich vorstellen, dass ich Unten war. Und das sagen sie ja auch oft: "Bis zuunterst muss es gehen, noch tiefer graben....etc.) Ich war zu Unterst. Die Psychiatrie war nicht mehr ferne. Ich wertete es als ein gutes Zeichen. Und Gott? tat Er es auch? Er verhielt sich nämlich noch immer still und zeigte sich nicht.

Dann kam der Tag, wo Gott mir ein christliches Buch (Jesus unser Schicksal) in die Hand gab. (Wunderbar geführt) Es hiess darin: Ich sei ein Sünder und von Gott getrennt. Dies erschreckte mich sehr aber ich konnte endlich meine Niedergeschlagenheit erklären. Das waren meine Sünden die da so drückten! Es schauderte mich, dass ich wirklich von Gott getrennt war. Das sagte mir noch Niemand bis anhin. Ich las das Buch weiter, und war dann so erstaunt, so verwundert ob der Tatsache, dass Gott Liebe ist, dass Er Seinen Sohn für mich Sünder hingegeben hat, dass Jesus Christus mich als sein Kind annehmen möchte und mir durch Sein Blut und Wunden vergeben HAT!

Ich fiel auf die Knie und weinte diesmal vor Dankbarkeit!!! Mein Herz war von wahrer Demut GOTT GEGENÜBER automatisch erfüllt. Ich hatte solch eine Achtung und Gottesfurcht vor IHM, dass Er sich so für mich und alle Menschen erniedrigte, damit wir geheilt und errettet sind. Ich fühlte mich nicht Wert, die Vergebung anzunehmen aber ich wusste das es Gottes Wille war, dass ich es tat. Ich freute mich so darüber.

Von diesem Tag an las ich die Bibel richtig. Schlug nicht mehr auf (hie und da kam es noch vor), und las die Bibel immer mehr im Zusammenhang. Ich beschäftigte mich zuerst hauptsächlich mit dem neuen Testament, machte mir Notizen, strich in der Bibel mir Wichtiges an und betete während dem lesen. Es war so eine schöne Zeit mit dem Herrn und ist es noch immer.

Ich bin so erstaunt, dass ich Gottes reden jahrelang nicht hörte. Er redete mit mir durch Sein Wort, warum nur übersah ich dies? Warum dachte ich, es sei nicht für mich?  Warum hatte ich ein falsches Gottesbild?

Danke mein Herr, hast du mir die Wahrheit gezeigt und mich aus falschen Vorstellungen, falschen Wegen und Menschenfurcht befreit hast!

Amen

Beitrag geändert von Quelle (17.01.2020 12:45:48)

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#12 21.02.2020 22:09:47

Insider
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Re: Busse und Bekehrung

Mir scheint es sehr wichtig, hier in diesem Zusammenhang etwas klarzustellen, was ich bisher in Bezug auf die Bekehrung geschrieben habe.
In vielen Gemeinden und an manchen Evangelisationen wird leider heute immer mehr ein „Light-Evangelium“, ein billiges Evangelium verkündigt. Man sagt den Menschen, sie müssten lediglich beten, dass „Jesus ins Herz kommt“ und dann sei man errettet. Ebenfalls weit verbreitet ist bei Evangelisationen der „Ruf nach vorne“. Das heisst, nach der Predigt werden die Zuhörer aufgefordert, nach vorne zu kommen um dort ein Übergabegebet nachzusprechen, in welcher man sein Leben „Jesus übergibt“. Dadurch seinen dann alle Sünden vergeben. Leider sind auch in sehr vielen ansonsten guten Traktaten solche „Übergabegebete“ enthalten, die es nachzusprechen gilt, um errettet zu werden. Auch werden in manchen Schriften die Menschen dazu angehalten, „sich für Jesus zu entscheiden“. In der Bibel finden wir jedoch nirgends eine solche Praxis oder Aufforderung dazu.
Hinter allen diesen Ideen steckt wohl der Gedanken, den Menschen das Evangelium so einfach wie möglich anzubieten. Aber ich möchte hier an dieser Stelle eindringlich dazu auffordern, selber zu lesen, was die Bibel über die echte Bekehrung sagt. Ich bin völlig davon überzeugt, dass Gott niemanden im Dunklen lässt, der sich aufrichtig zu IHM ALLEIN bekehren will.

Hier zwei ausführliche Broschüren (plus Beiblatt) zu diesen sehr ernsten Themen:

https://www.clkv.ch/broschuerentexte/do … ick-tschui

https://www.clkv.ch/broschuerentexte/do … ptschuipdf

https://www.clkv.ch/broschuerentexte/do … -rokserpdf


Diese Warnung erachte ich in diesem Forum darum als besonders wichtig, weil immer wieder Personen die GET verlassen und dann praktisch offen sind für alles. Da man ja innerhalb der GET-Grenzen nur hört, dass alles ausserhalb der GET per Definition schlecht sei, bekommt man kaum ein gesundes Unterscheidungsvermögen mit auf den Weg ins Leben. Auch werde ich den Eindruck nicht los, dass gerade auf solche, die in der Gemeinschaft aufwuchsen, alles Geheimnisvolle, Mystische und Spezielle eine besondere Anziehungskraft ausübt. Es ist überaus tragisch, dass man innerhalb der GET niemals gewarnt wird vor okkulten Praktiken, vor der Esoterik oder vor fernöstlichen Heilslehren. Selbst diese Begriffe scheinen den meisten Versammligern praktisch unbekannt. Wie anderorts hier im Forum schon erwähnt wurde, werden viele solche Praktiken sogar ohne Scheu angewendet, besonders im Bereich der Gesundheit. Okkultes scheint eine regelrechte Faszination auszuüben, sowohl auf Getaufte wie auch auf Ungetaufte. Ob die Blindheit für das wahre Evangelium nicht auch daher rührt, dass man nicht äusserst entschieden ablehnt, was unklaren Ursprungs ist?

Und genauso, wie man in der GET kein Unterscheidungsvermögen mit auf den Weg bekommt was Okkultes oder Esoterisches betrifft, ist auch die Unsicherheit gross, was denn innerhalb der Christenheit wirklich biblisch ist, und was letztlich nur „Welt mit christlichem Touch“ ist. Die Gefahr ist gross, da auf ein billiges Evangelium hineinzufallen. „Coole Freikirchen“ gibt es genug, die oftmals nur ihre Mitgliederzahlen hochschrauben wollen, aber das klare Evangelium keine Platz mehr haben soll.

Wie reagierst du, lieber Leser, wenn dich eine Person von ausserhalb der GET vor Okkultem warnt? Hörst du dann ausschliesslich auf Gottes Wort, bist entschieden, dieser Thematik anhand der Bibel auf den Grund zu gehen, oder glaubst du lieber Menschen mit hoher menschlicher Stellung innerhalb der GET, die solch ernste Warnungen in den Wind schlagen? Was meinst du, vor wem muss du dich einmal verantworten: Vor ehrwürdigen Menschen oder vor dem allwissenden, heiligen und gerechten Gott? Wird es einst etwas gelten, wenn du vorbringen willst, man hätte dir halt nicht gesagt, du müssest allein auf Gottes Wort hören?

Da ich selber durch viele solche Verwirrungen gegangen bin, möchte ich jeden Einzelnen, der suchend ist, auffordern: Lies die Bibel unter Gebet! Auch darfst du Gott bitten, dass Er dir die Augen öffnet über deinen Zustand. Wenn du dich im Licht der göttlichen Wahrheit zu erkennen beginnst, führt dies erst mal dazu, dass du erkennst, in welch verlorenem Zustand du bist.

Wie Timotheus schon schrieb, hört man manchmal im Zusammenhang mit der Bekehrung die Bemerkung, dass man sich schon gerne bekehren würde, aber dass halt „die rechte Not fehle“. Man wartet im Prinzip auf eine Unfall oder eine Krankheit, die Gott schickt, und dann kommt man in die Not, und hat dann die Kraft, sich zu bekehren. Wie schnell kann da noch der Gedanke aufsteigen, dass man ja nichts dafür könne wenn man gesund und unfallfrei sei, das müsste halt schon Gott zuerst bewirken! Es mag Fälle auf der ganzen Welt geben, wo Menschen durch körperliche Not dann auch in geistliche Not kommen, und dadurch dann ihren verlorenen Zustand erkennen. Aber wie fatal wäre es, dies quasi als Rezept zu verordnen, um das ewige Heil zu finden!

Die Bibel lässt uns nicht im Unklaren, wie wir in die rechte Seelennot kommen. U. a. in Römer 3,20b finden wir „denn durch Gesetz kommt die Erkenntnis der Sünde.“ Wagst du es, in diesen Spiegel, die 10 Gebote, zu schauen? In Matthäus 5 werden diese Gebote noch weiter ausgeführt. In Jakobus 4,17 finden wir noch eine Erläuterung: „Wer nun weiss, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.“ Wenn wir durch die Bibel die Heiligkeit Gottes zu erkennen beginnen, wenn wir zu realisieren versuchen, wie sehr Gott die Sünde, jede einzelne, auch die „kleinen“ hasst, dann kann uns ein tiefes Erschrecken erfassen, welches nötig ist, damit wir dahin kommen, dass wir einen Erretter und Erlöser nötig haben. Ohne dieses Bewusstsein kann der Mensch auch nicht fassen, warum Jesus Christus auf die Erde kam. Er lebte vollkommen sündlos, um an unserer Stelle Gottes Gericht an sich zu erdulden! Dies finden wir sehr eindrücklich beschrieben in Jesaja 53.

Das Lied 44 in der Zionsharfe spricht klare Worte darüber, was Jesaja 53 uns zeigt. Die wahre Rechtfertigung ist nur möglich aufgrund des erbrachten Erlösungswerk von Jesus Christus auf Golgatha. Nur wer daran glaubt, empfängt Frieden mit Gott, wie wir es in Römer 5,1 finden. „Da wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ Aus Glauben! Nicht durch Ringen, wenn dies auch dazugehören mag, aber niemals errettet. Das Ringen, das uns in Lukas 13,24 vorgestellt wird, findet in unserem Herzen statt. Wie schnell können bei der Vorstellung, sich zu Gott zu bekehren und ein entschiedener Christ zu werden, Gedanken kommen wie etwa: „Was denken dann nur die andern?“ oder „Wie kann ich dann nur leben, wenn ich x und y nicht mehr tun darf?“ Das eigene Ich muss vollkommen unter Gottes Willen gestellt werden, und das ist durchaus mit innerem Ringen verbunden.

Beitrag geändert von Insider (21.02.2020 23:05:08)

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